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Soziale Stadt am Ben-Gurion-Ring

4400 Menschen aus 46 Nationen: Das Wohnquartier am Ben-Gurion-Ring ist eine der buntesten Nachbarschaften Deutschlands. 2015 wurde der Ben-Gurion-Ring in das Programm Soziale Stadt aufgenommen. Mit Mitteln für vielfältige Projekte startet der Bügel in den nächsten Jahren neu durch.

Zwischen März und Oktober 2017 führte urbanista unter dem Motto "Mach Deinen Bügel" einen umfangreichen öffentlichen Beteiligungsprozess durch, der allen Quartiersbewohnerinnen und -bewohnern die Möglichkeit bot, die Entwicklungsziele für die nächsten Jahre mit zu entwickeln. Sowohl online, als auch bei Veranstaltungen, in Werkstätten und bei Freiluft-Aktionen konnten Ideen eingebracht werden.

In aufeinander aufbauenden Veranstaltungen und Workshops wurden die Bedarfe aber auch die zu entwickelnden Potenziale identifiziert. Als Experten des täglichen Lebens im Quartier brachten die Bewohnerinnen und Bewohner ihr Wissen in das ISEK mit ein und erarbeiteten so maßgeschneiderte Projekte für ihren "Bügel".

Planungsdezernent Mike Josef: „Das ISEK beschreibt Ziele und Potentiale des Ben-Gurion-Rings. Es stellt auf 238 Seiten dar, mit welchen Projekten eine Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldqualität erfolgen kann“.

Zu den 16 Maßnahmen gehören eine Neugestaltung der Grünanlagen, die Sanierung und Instandhaltung der Spielplätze, eine Neuorganisation der Müllsammelplätze sowie die Einrichtung von Gemeinschaftsgärten und einem Quartierscafé. Auch Fassadensanierungen und die barrierefreie Umgestaltung der Außenanlagen sollen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln realisiert werden.

Zeitraum: März 2017 bis September 2017
Ansprechpartner: Tristan Lannuzel, Tobias Hoss

ISEK–Bericht Soziale Stadt Ben-Gurion-Ring

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