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Author: admin

Gemeinsam mit den Büros Yellow Z, LAD+, Geertz Guttsche Rümenapp und dem Stadtforscher Ben Davy hat urbanista am Ideenwettbewerb Metropole Ruhr teilgenommen.
Das Konzept „Neuland“ geht von der These aus, dass die vermeintlich abgehängten Räume des Ruhrgebiets die starken Röume von morgen sind. Sie sind heute schon am meisten dem ökonomischen und sozialen Wandel ausgesetzt und stehen damit an der Front der Weiterentwicklung von Ruhr – hin zu einer postkapitalistische Stadtgesellschaft, deren Motoren nicht länger die großen industriellen und finanziellen Systeme sind sondern die lokale Wertschöpfung.
Kern des Konzepts ist das Neuland-Programm – ein Set von aktivierenden Re-Regulierungen, die neue Aktivitäten auf lokaler Ebene freisetzen: Mikroporduktion, Nutzung von Leerständen, Entwicklung lokaler Waren- und Wertschöpfungskreisläufe, Mobilitätsnetze und vieles mehr. In den Neuländern werden hemmende Regeln identifiziert und durch eine „situative Bürokratie“ ersetzt, die sich auf die Bedürfnisse des Ortes einstellt. So entsteht ein Archipel der planerischen und politischen Experimentierräume, deren neue Praktiken von anderen Räumen übernommen werden können.

Eine Stadtvision für 415.000 Einwohner. Eine Perspektive für Hamburgs größten Bezirk. Ein Impuls für die Stadtentwicklung, fachlich und kommunikativ erarbeitet von urbanista gemeinsam mit lokalen Experten. Wie soll Wandsbek in 20 Jahren aussehen? Wo liegen die Probleme und Potenziale in diesem fast schon unüberschaubaren Teil der Stadt? Wo kann neuer Wohnraum geschaffen werden? Was können Bürger und Politiker tun, damit eine möglichst positive Entwicklung eintritt? Wandsbek Impuls ist ein Diskussionsanstoß für einen breiten gesellschaftlichen Dialog über die Zukunft des Bezirks Wandsbek. Bei der ersten Präsentation des Impulspapiers diskutierten unter anderem Henning Voscherau und Manfred Sachs über die Entwicklungsmöglichkeiten Wandsbeks. 
Gemeinsam mit Nexthamburg geht’s online weiter: www.wandsbekimpuls.de

Grüne Hauptstadt Europas darf sich Hamburg 2011 nennen – als zweite Stadt nach Stockholm überhaupt. Eine Ehre, aber auch eine Herausforderung. Denn längst ist nicht alles in Hamburg perfekt, was den Klima- und Umweltschutz angeht. Aber es wird hart daran gearbeitet. Wie hart, zeigt urbanista in der ersten breiten Publikation zur Green Capital 2011.

Die Aufgabe: im Auftrag der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt eine Mini-Faltbroschüre entwickeln. Die besondere Lösung: ein Claim-System, das sich auch über die angefragte Publikation hinaus einsetzen lässt – zum Beispiel auf Postkarten, im Internet. Oder auf Werbeplakaten.

Im September 2010 startete urbanista ein groß angelegtes Mental-Mapping-Projekt im Bezirk Wandsbek. Ziel war es, herauszufinden, welche Wahrnehmungseinheiten es im Bezirk gibt – und wo man ansetzen muss, um den Bezirk als Ganzes durch räumliche und kommunikative Maßnahmen zu stärken.

urbanista testete damit eine neuartige Mental-Mapping-Methode, die den Erkenntnissen eines Projekts folgt, das Julian Petrin im Rahmen seiner Forschungstätigkeit an der HCU aktuell bearbeitet.

Die Ergebnisse der Befragung lagen im Spätherbst 2010 vor.

So sehen die Hamburger ihre Stadt: Eine kleine Sneak Preview aus einem Pretest zur Empirie großräumiger mentaler Raummodelle Hamburgs. Dargestellt sind die wahrgenommenen Zusammenhänge zwischen zentralen Orten der Metropolregion. Mehr demnächst!

Das von urbanista und der HafenCity Universität gemeinsam erstellte „Impulspapier“ für den Südraum der Metropolregion wird von urbanista vertieft und fortgeschrieben.

Bericht Vison Harburg 2020

 

Hamburg wächst. Damit die Lokomotive ihre Waggons nicht verliert, hat der Senat seine bisherigen Aktivitäten im Bereich der sozialen Stadtteilerneuerung neu zusammengefasst: im Programm „Integrierte Stadtteilerneuerung“. urbanista war eingeladen, einen Vorschlag für den Claim für dieses Programm zu machen – und hat das Rennen gemacht!

„Hamburg. Deine Perlen“ heißt es künftig. Einfach und eingängig. Und logisch. Denn jeder Stadtteil schimmert als ganz eigene „Perle“, ganz besonders auch diejenigen, die nicht auf der Sonnenseite der Stadt liegen. Perlen ganz eigener Art sind aber auch die Menschen, die das Programm mit Leben erfüllen – die Bürger, die Macher vor Ort.

Hamburg. Deine Perlen. Auf dass die Stadt noch reicher schimmert!

urbanista hat dem ersten IBA-Jahr Gesicht gegeben: für die IBA-Geschäftsberichte hat urbanista eine eigene Reihe entwickelt. Konzept, Text, Gestaltung by urbanista.